Schmuckpflege – gewusst wie

So bleibt Ihr Stein- und Perlenschmuck länger schön

Weniger ist Mehr
Tragen Sie Ihren Schmuck weder bei der Haus- und Gartenarbeit noch beim Duschen oder Baden, vor allem nicht in Chlor- oder Salzwasser. Auch vor dem Sport legen Sie ihn besser ab: Schweiß kann zu Verfärbungen führen.

Erst schminken, dann schmücken
Tragen Sie Make-up, Creme, Parfum, Haarspray etc. auf, bevor Sie Ihren Schmuck anlegen: Die Inhaltsstoffe von Kosmetika können die Oberfläche von Steinen und Perlen angreifen.

Pflegen bringt Segen

  • Gold und Silber allein ist leicht zu reinigen: Silber in einer mit Alufolie ausgelegten Schale mit Kochsalzlösung, Gold in Wasser mit Gebissreiniger.
  • Für Stein- und Perlenschmuck sind diese Verfahren ebenso ungeeignet wie Ultraschall, harte Bürsten, Zahnpasta und scharfe Reinigungs- oder Lösungsmittel.
  • Perlmutt mag nicht mal Seife. Reiben Sie Ihre Perlen einfach mit einem weichen Leder- oder Flanelltuch ab. Den typischen Perlmuttglanz holen Sie zurück, wenn Sie das Tuch mit etwas 90%igem Alkohol befeuchten.
  • Auch pflanzliche und tierische Materialien wie Tagua und Horn reiben Sie am besten nur mit einem weichen, leicht feuchten Tuch ab.
  • Harte Schmucksteine (Mohshärte 7-10) wie Citrin, Jaspis, Onyx, Quarz, Saphir und Turmalin können Sie mit einer weichen Zahnbürste, Wasser und milder Seife reinigen.
  • Weichere Steine wie Achat, Bernstein, Fluorit, Granat, Lapislazuli, Hämatit, Mondstein, Opal und Türkis sollten Sie nur mit einem feuchten Tuch abreiben.

Stück für Stück
Lagern Sie Schmuckstücke getrennt voneinander, damit sie sich nicht gegenseitig zerkratzen. Wählen Sie dafür einen trockenen Ort mit gleichbleibender Temperatur und ohne direktes Sonnenlicht. Perlmuttperlen wickeln Sie am besten in Stoff oder Seidenpapier.